Führungen ins Hohe Venn
Das Hohe Venn ist eine einmalige Naturlandschaft in ganz Deutschland und gehört zu den schützenswerten Gebieten, die zudem viele Gefahren in sich bergen. Geführte Wanderungen von geschulten Wanderführern sind deshalb sehr empfehlenswert. Mit diesen Wanderführern können Sie die ganze Schönheit und Dimension dieses Gebietes kennenlernen.

Geführte Vennwanderungen führt durch:
Willi Henken

Geboren am 10.01.1956 in Brühl bei Köln, lebte ich bis 1983 in Erftstadt. Dann zog es mich mit meiner Frau in die schöne Eifel, wo wir uns in Monschau eine neue Heimat und Existenz aufbauten. Von 1991 bis 1992 absolvierte ich mit Erfolg die Ausbildung zum Naturführer in der Bildungsstätte der V. o. E. Haus Ternell in Belgien. Seit dieser Zeit engagiere ich mich in vielfätiger Weise und mit wachsendem Interesse für diese wunderbare Landschaft. Bedingt durch den Rückzug aus meinem bisherigen Berufsleben im Jahr 1999, kann ich meine Dienste als Naturführer nun ohne zeitliche Einschränkungen zur Verfügung stellen.

Willi Henken
Kontaktadresse:
  • Willi Henken
  • Görgesstrasse 42
  • 52156 Monschau
  • Telefon / Fax.: 0 24 72 / 72 83
  • Mobil: 0 1 7 1 / 2 64 64 75
  • e-mail: info@hohesvenn.de
  • Internet:www.hohes.venn.de
  • Mützenich ist umgeben von einer einmaligen Landschaft, dem Hohen Venn.
    In "Vennhochfläche" finden Sie Informationen zum Hohen Venn.
    In "Wanderwege" finden Sie Wanderwege, auf denen Sie Mützenich und Umgebung erkunden können!
    Blühendes Wollgras im Venn  Pingos im Hohen Venn

    Vennhochfläche bei Mützenich
    Fläche: 32 ha
    Ort: Monschau
    Kreis: Aachen (Land)

    Kurzcharakterisierung:
    Dieses Gebiet umfasst zwei unmittelbar an der deutsch-belgischen Staatsgrenze gelegene Waldflächen, in denen sich eine Reihe sogenannter "Pingos", d. h. natürlicher Geländevertiefungen, befinden. Die Pingos beherbergen eine meist gut ausgeprägte Hochmoor- bzw. Übergangsmoorvegetation mit Klein- und Großseggenbeständen, Torfmoos-Schwingrasen, Feuchtheiden mit Glockenheide und Rauschbeere sowie Fieberklee-Beständen. Sie wurden z.T. in den letzten Jahren mit hohem Arbeitsaufwand von Fichten freigestellt bzw. wiederhergestellt. Die Vermoorungsbereiche, die darüber hinaus auch größerflächige Weidengebüsche durchsetzt mit Pfeifengrasfluren aufweisen, erstrecken sich weiter auf belgisches Staatsgebiet. Nach Osten grenzen an das Gebiet großflächige, meist relativ intensiv genutzte Grünlandkomplexe.
    Lebensräume von gemeinschaftlichem Interesse nach FFH-Richtlinie: Dystrophe Seen (3160)
    Noch renaturierungsfähige degradierte Hochmoore (7120)
    Übergangs- und Schwingrasenmoore (7140)

    Arten von gemeinschaftlichem Interesse nach FFH- oder Vogelschutzrichtlinie:
    Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?
    In diesem Gebiet befinden sich z.T. innerhalb größerer Vernässungszonen einige der wenigen von der Pflanzenausstattung her noch typischen Hochmoorkerne bzw. Übergangs- und Schwingrasenmoore der Eifel auf nordrhein-westfälischer Seite in sogenannten "Pingos". Es ist Bestandteil des überwiegend auf belgischem Staatsgebiet gelegenen Hochmoorkomplexes des Hohen Venns. Als weitere charakteristische Biotoptypen können Pfeifengrasfluren und Weiden-Faulbaumgebüsche angeführt werden.

    Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?
    Das Gebiet ist ein landesweit bedeutsamer Bestandteil des Hochmoorbiotopnetzes der Eifel und Teil des staatenübergreifenden Hochmoorkomplexes des Hohen Venn. Im Vordergrund stehen Maßnahmen zur Erhaltung und standörtlichen Verbesserung der Moorflächen. Die bereits stattgefundenen Entwicklungs- und Optimierungsmaßnahmen an den Pingos und sonstigen vernässten Standorten sind fortzuführen bzw. zu beenden. Diese umfassen v. a. das Fällen und Entfernen von Fichten sowie das Verschließen von Entwässerungsgräben. Langfristig sind die Forsten nicht bodenständiger Baumarten in Laubwälder umzuwandeln. Hierzu sind die Forstflächen durch Schließen von Entwässerungsgräben wiederzuvernässen. Grünlandflächen sind extensiv zu bewirtschaften.

    Es bestehen 3 örtliche Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 40 km, markiert durch blaue und weiße Pfeile.
    Alternativ schlagen wir Ihnen drei Wanderwege innerhalb des Ortes vor, auf denen Sie sich die Schönheiten und Eigenheiten von Mützenich erwandern können.

    Hinweis:Die Ladezeiten der Zoom-Bilder sind etwas länger, ein wenig Geduld!

    Wanderwege in und um Mützenich
    Länge 6 km, ca. 2 Stunden: Ausgangspunkt Schiffenborn

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    Route I:
    Bongert - Grenzschneise - Kaiser Karls Bettstatt - Im Brand - Hirtengasse - In den Stecken - Schiffenborn - Bongert



    Länge 7 km, ca. 2 Stunden: Ausgangspunkt Zollamt

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    Route II:
    Zollamt - Pfad / Waldrand - Im Brand - Branderweg - Ringstrasse - Gustengasse - In den Benden - Eichstock - Boverei - Grillhütte - Altweg - Weilersbroich - Reichensteiner Str. - Jungchenbüchel - Kleinbüchel - Plattevenn - Zollamt
    Länge 9 km, ca. 3 Stunden: Ausgangspunkt Gerstenhof

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    Route III:
    Gerstenhof - Lauscheid - Steindrich - Weilersbroich - Heck - Reichensteiner Str. - Kleinbüchel - Platte Venn - Zollamt - Kaiser Karls Bettstatt - Steling - In den Stecken - Bongert - Worbelsheide - Im Bruch - Eupener Str. - Gerstenhof

    Mützenich-Karte
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